Rückbildung, die wirkt: Beckenboden und Haltung nach der Geburt, mit Alice Schwarzbach
Shownotes
Zurück in die Mitte – Selbstwirksamkeit vorleben
Alice Schwarzbach spricht mit Benita Cantieni über:
- körperliche Präsenz
- Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit
- die Kunst, sich selbst zu motivieren
- die Macht der inneren Bilder – und wie diese neu gestaltet werden können
- die Lust, die Herrin, der Herr im eigenen Körperhaus zu sein
Alice Schwarzbach, Physiotherapeutin aus Königstein im Taunus, erzählt, wie sie nach zwei Schwangerschaften durch die CANTIENICA-Methode zurück in ihre Mitte fand – und warum sie heute ausschließlich damit arbeitet. Ein Gespräch über Körperintelligenz, Selbstermächtigung, Prävention und gute Vorbilder für die zweite Lebenshälfte.
In dieser Folge berichtet Alice, wie klassische Rückbildung ihrem Körper schadete und wie ein CANTIENICA-Beckenbodenworkshop ihre physiotherapeutische Welt auf den Kopf stellte. Sie spricht über Verwirrung am Anfang, über den inneren Konflikt zwischen Lehrmeinung und Körpererfahrung und darüber, warum Hands-on-Coaching und Zuspruch für sie entscheidend waren, um dranzubleiben.
Alice erzählt, weshalb sie heute ausschließlich mit CANTIENICA arbeitet – live und im Livestream viermal pro Woche – und wie sie ihre Kundinnen befähigt, selbstwirksam und leicht durch Alltag und Bewegung zu gehen. Wir sprechen über Ernährung, Mindset und die tiefen Zusammenhänge zwischen Körperintelligenz, Schwerkraft, Aufrichtung und lebendiger Gesundheit.
Ein inspirierender Austausch über Prävention, die zweite Lebenshälfte und die Frage, warum es so wenige Vorbilder fürs bewegliche, selbstbestimmte Altern gibt. Und warum es sich lohnt, selbst eines zu werden.
Über Alice Schwarzbach
Alice Schwarzbach (54) beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie Menschen ihr Älterwerden bewusst, aktiv und selbstbestimmt gestalten können. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Motivation: wie entsteht sie – und wie bleibt sie erhalten, gerade in Lebensphasen, in denen gesellschaftlich eher Rückzug als Entwicklung als Norm gilt.
Sie macht deutlich, wie stark unsere inneren Bilder vom Älterwerden durch familiäre und gesellschaftliche Prägungen beeinflusst sind – etwa durch das Fehlen kraftvoller Vorbilder in der Generation unserer Eltern und Grosseltern. Alice hinterfragt diese übernommenen Vorstellungen und lädt dazu ein, neue, stärkende Bilder zu entwickeln.
Mit ihrer Haltung zeigt sie, dass Kraft, Präsenz und Lebensfreude keine Frage des Alters, sondern der inneren Entscheidung sind. Entwicklung hört nicht auf – sie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung für sich selbst übernehmen und Lust gewinnen, das eigene Leben und den eigenen Körper aktiv zu gestalten.
Alice Schwarzbach CANTIENICA®-Instruktorin · Physiotherapeutin · Bodycoach
Praxis für ganzheitliche Physiotherapie Hauptstraße 29 61462 Königstein im Taunus aliceschwarzbach.de
CANTIENICA® Körper in Evolution ist anatomisch präzises Training für Aufrichtung, Kraft und Schmerzfreiheit – von innen nach außen. Du lernst, deinen Körper so zu bewegen, wie er von Natur aus gedacht ist: effizient, leicht und kraftvoll. Dein Körper versteht schnell, was ihm guttut – und antwortet mit Leichtigkeit.
Links:
- CANTIENICA®-Methode: https://cantienica.com
- Ausbildungen: https://cantienica.com/ausbildung
- Studio Zürich: https://cantienica.com/studiozuerich
Transkript anzeigen
Benita Cantieni: Alice Schwarzbach, schön, dass du da bist.
Alice Schwarzbach: Danke, dass ich hier sein darf.
Benita Cantieni: Du bist Physiotherapeutin seit vielen Jahren und bist irgendwann auf CANTIENICA® Körper in Evolution gekommen. Wie war das? Weil unter Physiotherapeut:innen hat meine Methode ja immer noch den Ruf als Außenseiterin, oft nicht ganz so ernst zu nehmen. Tja, das ist unwissenschaftlich, das wissenschaftlich nicht Evidente und so.
Alice Schwarzbach: Also ehrlicherweise war das ein eigener Leidensdruck, wie ich dazu kam. Ich habe zwei Kinder geboren und nach Kind eins habe ich eine ganz klassische Rückbildungsgymnastik gemacht bei meiner Hebamme und habe gespürt, dass mir das ehrlicherweise nicht gutgetan hat. Ich hatte das Gefühl, dass ich Dinge tun durfte, die mein Körper eigentlich noch nicht tun wollte.
Ich konnte das damals noch nicht wirklich in Worte fassen. Ein konkretes Beispiel war, dass wir sehr früh angefangen haben mit Bauchmuskeltraining, und ich einfach gemerkt habe: Ich bin noch gar nicht bereit dafür. Mein Beckenboden vor allen Dingen ist noch nicht bereit dafür. Ich habe in der Übung gespürt: Ich kann es nicht kontrollieren, ich drücke total nach unten ins Becken rein, und es tut mir einfach nicht gut.
Also es war eher noch ein subtiles Gefühl, und ich konnte es nicht in Worte fassen, hatte aber das Gefühl: Das ist hier gerade nicht das Richtige, was ich tue.Und da kam direkt der Konflikt in meinem Kopf, weil ich natürlich Rückbildung genauso gelernt hatte in meiner Physio-Ausbildung. Und nach Kind zwei habe ich dann gedacht: Ich will etwas anders machen. Da muss es noch Alternativen geben.
Und so kam ich dann durch verschiedene glückliche Zufälle auf eine CANTIENICA®-Trainerin, bei der ich einen Workshop belegt habe zum Thema Beckenboden. Es war kein spezifischer Rückbildungsworkshop, sondern einfach ein Beckenboden-Workshop. Und die erste Stunde war derart verwirrend, meine Physio- und Körperwelt auf den Kopf stellend, dass ich erst mal vollkommen fertig aus dieser Stunde rausgegangen bin und dachte: Ach du meine Güte, jetzt ist aber irgendwie alles anders.
„Das lerne ich nie“, habe ich gedacht, bin aber tapfer drangeblieben. Und habe dann erfahren dürfen, wie mich CANTIENICA® nach diesen zwei Schwangerschaften wieder zurück in meine Körpermitte gebracht hat. Und ich sage heute – das klingt immer sehr pathetisch – CANTIENICA® hat mir das Leben gerettet. Ganz so krass war es vielleicht nicht, aber es hat mein körperliches Leben auf jeden Fall unfassbar bereichert und ein Stück weit sicher auch gerettet, weil es mich wieder zurück in die Mitte gebracht hat, die ich vorher verloren hatte.
Benita Cantieni: Darf ich fragen: Kannst du formulieren, was dich dazu gebracht hat, dranzubleiben, obwohl es so verwirrend war? Du weißt ja aus deiner eigenen Erfahrung als CANTIENICA®-Trainerin: Das scheint ein Schlüssel zu sein. Ich möchte wahnsinnig gern wissen, was muss da hängen bleiben, dass der Mensch dranbleibt?
Wir kennen es beide: Manche lieben es sofort und bleiben dabei. Andere hassen es. Und dann gibt es die dazwischen, die sich am Anfang ein bisschen zwingen müssen, weil etwas in ihnen sagt: Das könnte es sein, auch wenn …
Alice Schwarzbach: Das ist eine wirklich gute Frage. Es ist natürlich sehr lange her, 17 Jahre konkret. Ich vermute, es war die persönliche Beziehung zu der Trainerin. Es war der Mut, den sie mir gegeben hat. Es war der gute Zuspruch. Es waren die zart berührenden Hände, die mein Körper – obwohl er total verwirrt war, weil mein Kopf immer gesagt hat „Das ist alles anders, die Physio hat das ganz anders gelehrt“ und so weiter – trotzdem als richtig empfunden hat.
Ich hatte diesen klassischen Konflikt in mir zwischen der klassischen Lehre der Physiotherapie, also dem, was wissenschaftlich basiert ist, und dem, was CANTIENICA® erzählt hat. Und dann kamen diese mitfühlenden, fühlenden, liebevollen Hände, die meinen Körper in eine Richtung gebracht haben, wo der Körper gespürt hat: Das ist das Richtige.Und es waren die Worte, es war der Zuspruch: „Bleib dran. Mach weiter.“
Das ist das, was ich meinen Kundinnen – und den wenigen Kunden – heute immer wieder sage. CANTIENICA® lebt ja von Bildern. Ich habe immer das Bild: Da ist erst mal ein Berg, den du überwinden darfst. Und der Berg heißt neues Wording, viele neue Anleitungen, präzise reinspüren dürfen. Überwinde erst mal diesen Berg, halte durch, geh da durch. Am Anfang ist es kognitiv sicher so anspruchsvoll wie körperlich – aber es lohnt sich. Es lohnt sich. Es lohnt sich.
Benita Cantieni: Darf ich da kurz für die Hörer:innen einwerfen: Wir haben für unsere Methode geprägt „Der Körper folgt der Vorstellung.“ Entweder folgt er Vorstellungen aus übernommenen Glaubenssätzen – „man ist nicht mehr 20“, „mit 30 kein Spagat mehr“, „keine Kraft mehr“ – oder er folgt neuen Bildern. Wir suchen für die Methode realistische Bilder, Illustrationen, neue Vorstellungshilfen, damit der Körper einer neuen Vorstellung folgt.So, zurück zu dir: Du bist also dabeigeblieben, auch nach der Rückbildung?
Alice Schwarzbach: Ja. Und dann war ich total begeistert. Ich habe einmal in der Woche trainiert – meine persönliche Wellness-Auszeit von Kind und Kegel. Und fand es so toll, dass ich irgendwann dachte: Das möchte ich meinen Patient:innen weitergeben. Ich habe zuerst gedacht: Das kann ich einfach so. Ich habe ja so viel gespürt.
Ging aber nicht.Also habe ich die Ausbildung gemacht. Das ist für mich inzwischen wirklich der Schlüssel in meiner täglichen Arbeit. Wenn ich aktiv mit Patient:innen arbeite, wende ich ausschließlich CANTIENICA® an. Ich mache sonst nichts anderes mehr.
Und das ist für mich der Schlüssel: Menschen zu befähigen, sich selbst zu helfen – bei kleinen Zipperlein oder präventiv. Ich muss nicht mehr sagen: „Joggen ist nichts mehr für Sie.“ Sondern: „Joggen Sie – aber richtig.“Skifahren genauso. Viele hören nur noch Verbote. Und das wirft sie raus aus ihrer Lebensrealität. Das frustriert.
Deshalb bin ich so glücklich, eine Methode gefunden zu haben, die Menschen befähigt, die Dinge zu tun, die sie gerne tun.
Benita Cantieni: Medizin, Physiologie und Anatomie gehen natürlich von Normen aus. Und wenn du dich mit 50 bewegst wie die meisten mit 50, dann ist Joggen tatsächlich nicht gesund.Wenn du aber lernst, dass der Bewegungsapparat leistungsfähig ist, solange er lebt – und wenn du lernst, dass wir ein völlig falsches Verhältnis zur Schwerkraft haben – dann wird alles anders. Dann kannst du dich in jedem Alter mit offenen Gelenken bewegen, so wie es der Bauplan vorsieht.
Alice Schwarzbach: Ja. Eine andere Herangehensweise auch. Ich erlebe oft, dass Menschen sagen: „Na ja, ich bin halt schon geschrumpft. So ist das halt.“ Und ich sage dann: Die arme Schwerkraft! Als wir Kleinstkinder waren, war sie unser Segen – sie hat uns gezeigt, wie Aufrichtung funktioniert. Und jetzt auf einmal ist es die böse Schwerkraft, die uns runterzieht.
Ein Grundprinzip der CANTIENICA®-Arbeit ist ja, die Schwerkraft zu nutzen: das Wegdenken vom Boden, die Schwerkraft nutzen, weil sie uns die Richtung gibt, in die wir uns aufrichten. Und dann kommt man in diese Leichtigkeit, von der du gesprochen hast.
Benita Cantieni: Und zu verstehen, dass Schwerkraft überall ist – nicht nur an den Füßen, sondern auch am Becken, am Brustkorb, am Kopf. Das finde ich immer wieder überraschend.Jetzt kombinierst du CANTIENICA® mit Ernährung, Ernährungscoaching. Wie nennst du das? Und wie gewichtest du: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Erholung? Oder kommt es darauf an, was der Mensch gerade braucht?
Alice Schwarzbach: Ehrlicherweise glaube ich, dass das Wichtigste über allem der Kopf ist – das Denken, das Mindset. Nicht dieses chronische Schlechtdenken, sich gedanklich schon runterziehen, sich in Krankheiten reindenken. Ich habe oft erlebt: Menschen sagen „Jetzt steht die 5, 6, 7, 8 vorne dran – jetzt bin ich alt, krank, schwach.“Und das setzt sich fest. Im Körper, in allen Richtungen.
Bewegung und Ernährung würde ich mehr oder weniger gleich gewichten. Bewegung ist das, was ich konkret tue – Ausrichtung, Kräftigung, Geschmeidigkeit. Ernährung ist die Gesundheit von innen: Welche Baustoffe gebe ich meinem Körper? Totes Essen gibt totes Material. Lebendige Nahrung gibt Energie. Das wussten die alten Chines:innen und Inder:innen – TCM, Ayurveda – schon lange.
Das Stubenhocker-Dasein ist genauso wenig gut wie Junkfood jeden Tag. Beides hat Wichtigkeit: Bewegung und Gesundheit.
Benita Cantieni: Ich hake aus eigenem Interesse ein. Du betonst „von innen“. Ich behaupte, unsere Methode arbeitet auch von innen nach außen. Bei mir hat sich durch die Methode alles verändert. Auch das Denken.Wir arbeiten ja eigentlich aus dem Knochenmark.
Alice Schwarzbach: Ja, absolut. Ich sehe da keinen Widerspruch. Ich sage immer: Wir dürfen Gesundheit wieder dreidimensional denken: Kopf, Ernährung, Bewegung. Das ist das, was für mich ideal ist – kombiniert mit der CANTIENICA®-Methode.Weil wir beginnen im Knochen, im Knochenmark, aktivieren die tiefste Muskulatur, diese kleinen Minimuskeln, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hat.
Benita Cantieni: Und das verbindet sich gut mit Faszien. Wir pulsieren damit, wir laden sie ein, wir machen sie nicht einfach platt durch Druck. Ich bin darauf gekommen, weil ich finde: Menschen, die diese Körperarbeit ernst nehmen, denken irgendwann anders. Wenn etwas körperlich möglich ist, muss es auch geistig möglich sein.
Alice Schwarzbach: Ich glaube, das ist so. Weil du ja in die Selbstermächtigung gehst mit CANTIENICA®. Du lernst: Ich habe es selbst in der Hand. Ich kann etwas tun. Und das verändert ganz viel. Man geht aus der Machtlosigkeit raus in dieses „Wie cool ist das denn? Ich kann selbst was tun.“ Und das strahlt nach außen.
Benita Cantieni: Arbeitest du auch im Livestream? Du bist ja eigentlich ein Hands-on-Typ.
Alice Schwarzbach: Ich mache beides, beides, beides. Die Gruppen werden alle live übertragen per Zoom. Das ist aus der C-Zeit entstanden und ich habe es beibehalten. Das ist ein riesen Benefit für die Menschen. Sie können nicht nur einmal in der Woche hier trainieren, sondern sich zusätzlich dazuschalten. In meinen Modulen können sie bis zu viermal pro Woche trainieren, wenn sie wollen. Das ist grandios.
Benita Cantieni: Machst du vier Lektionen?
Alice Schwarzbach: Ja, momentan habe ich vier Lektionen – zwei vormittags und zwei abends.
Benita Cantieni: Und wer zu dir kommen möchte zur Physiotherapeutin in Königstein im Taunus – darf ich salopp sagen: Das ist irgendwie noch nahe Frankfurt am Main?
Alice Schwarzbach: Ja, absolut. Das sind ungefähr 30 Kilometer. Das zählt noch als Umland.
Benita Cantieni: Schön. Liegt dir noch etwas am Herzen?
Alice Schwarzbach: Eigentlich nur der Appell, sich wirklich die Chance zu geben, in dieses gute Körpergefühl reinzufinden, in die Leichtigkeit – und Prävention zu betreiben für die wie auch immer geartete zweite Lebenshälfte. Dass wir leicht und aufgespannt bleiben können.
Benita Cantieni: Das beste Role Model.
Alice Schwarzbach: Du meinst mich?
Benita Cantieni: Ja! Du bist 73 und siehst aus wie höchstens 35.
Alice Schwarzbach: Vielen Dank. Ich lache meine Situation als Role Model hemmungslos aus. Es gibt ja die Episode mit meinem Buch Lebenslang beweglich und kraftvoll: Die Kinder kaufen es für die Eltern, die Eltern lesen es nicht und sagen: „Mach du es.“ Jetzt kommen die Leute ins Studio und sagen: Sie möchten so altern wie ich oder wir – nicht wie ihre eigenen Eltern. Das finde ich schon amüsant.
Benita Cantieni: Ja, das ist wirklich spannend. Ich habe es meinen Eltern auch geschenkt, und ich glaube, sie haben nicht wirklich reingeguckt. Mein Vater hat immerhin auf meine Initiative hin lange CANTIENICA® trainiert und war total begeistert. Aber das Buch hat er trotzdem nicht gelesen. Das hätte ihm gutgetan.
Alice Schwarzbach: Ich war selbst erstaunt und habe viel darüber nachgedacht: Warum ist es so schwer, Gleichaltrige zu motivieren? Ich glaube: Es gibt transgenerational keine Vorbilder.Ich sammle Vorbilder: Menschen mit 80, 88, 90 – voll im Leben, aktiv, wach. Aber unsere Generation? Unsere Eltern waren erschrocken, dass sie so alt wurden. Meine Großmutter legte sich mit 74 ins Bett und sagte: „Der liebe Gott hat mich vergessen.“ Sie hat nicht mehr gegessen und getrunken.
Es gab kaum Vorbilder für selbst gemanagte Fitness im Alter. Und ich bin sehr glücklich, dass wir daran arbeiten.
Benita Cantieni: Ja. Ich glaube, es ist wichtig, Menschen aus diesem Denken rauszubringen. Wenn es keine Vorbilder gibt, ist es schwer, sich vorzustellen, dass etwas gut gehen kann. Wenn man Vorbilder sieht, wird es leichter.
Alice Schwarzbach: Und warum ist es so schwer, Menschen anzustecken mit der Idee, sie würden selbst zu Vorbildern werden?
Benita Cantieni: Weil es aus der Komfortzone bringt.
Alice Schwarzbach: Also selbst tun und nicht nur so tun?
Benita Cantieni: Ja. Der Schritt aus der Komfortzone ist der schwierigste.
Alice Schwarzbach: Danke dir, dass ich da sein durfte. Vielen Dank für die Unterstützung.
Benita Cantieni: Sehr schön, danke dir.
Alice Schwarzbach: Sehr, sehr schön. Merci.
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