Effektiv trainieren ohne Druck: Körperwahrnehmung statt Leistungsstress, mit Jakob Finkeldei

Shownotes

Jakob Finkeldei

Jakob Finkeldei, 39, ist Sportwissenschaftler, CANTIENICA®-Instruktor und Studioinhaber in Köln. Nach seinem Studium lernte er über die Schwiegermutter und Hebamme die CANTIENICA®-Methode kennen. „Ich spürte nach dem ersten Training etwas, das bis heute antreibt: eine allumfassende Leichtigkeit und ein rundum positives Körpergefühl.“

Dieses Erlebnis wurde zum Startpunkt. Jakob begann, sich intensiv mit der CANTIENICA®-Methode zu beschäftigen, und erlebt das Training immer wieder neu: tiefgreifend, vernetzend und – logisch. Besonders fasziniert Jakob die Verbindung von Körper, Geist und seelischer Haltung – eine Körperarbeit, die aufrichtet und innerlich ordnet: Wahrnehmung wird präziser, Spannung lässt sich intelligent dosieren, Bewegung wird freudvoll und klar.

Sein Fokus liegt auf Live-Coaching und dem unmittelbaren Dialog mit dem Körper. Jakob begleitet Menschen auf der Reise durch ihren eigenen Körper – mit dem Ziel, sich besser kennenzulernen, sich mehr zu vertrauen und sich selbst freundlicher zu begegnen.

Was mich bewegt – CANTIENICA®-Training Wilhelmstraße 67 50733 Köln, Deutschland wasmichbewegt.koeln

Körperintelligenz statt Muskelarbeit. Wenn Wissen ins Spüren kommt

Jakob Finkeldei spricht mit Benita Cantieni über:

  • den Weg von der Sportwissenschaft zur CANTIENICA®-Methode und zurück
  • die Entdeckung, dass weniger so viel mehr sein kann
  • Aufrichtung durch innere Organisation
  • die Freude mit neuen Körperbildern zu arbeiten
  • die Kunst, Männer für die cantienische Feinarbeit zu begeistern

CANTIENICA® Körper in Evolution ist anatomisch präzises Training für Aufrichtung, Kraft und Schmerzfreiheit – von innen nach außen. Du lernst, deinen Körper so zu bewegen, wie er von Natur aus gedacht ist: effizient, leicht und kraftvoll. Dein Körper versteht schnell, was ihm guttut – und antwortet mit Leichtigkeit.

Links:

Bonus für Podcast-Hörer:innen

15 € Rabatt auf alle Basis-Workshops 2026: 80 € statt 95 € Anmeldung per E-Mail: info@wasmichbewegt.koeln Code: Podcast

Transkript anzeigen

00:00:01: Jakob Finkel-Dai.

00:00:03: Schön, dass du dir die Zeit nimmst.

00:00:05: Du bist ja relativ Frischvater geworden.

00:00:09: Wie alt ist das Kind?

00:00:10: Das ist jetzt ziemlich genau drei Monate alt.

00:00:12: Drei

00:00:13: Monate.

00:00:14: Und es ist ein Sohn, richtig?

00:00:17: Genau, ein Sohn, Leano ist der Name.

00:00:19: Schöner Name.

00:00:22: Und kurze Nächte?

00:00:25: Ja, sehr kurze Nächte, im Moment, genau.

00:00:30: Du hast, beneidenswert, deinen Embodiment-Guru zu Hause.

00:00:36: Ja, das ist schön, das immer mal wieder zu sehen, vor allem mit der Atmung.

00:00:40: und ja, wie gut jetzt mittlerweile auch schon die Aufrichtung funktioniert vom Kopf, wenn der auf dem Bauch liegt und so weiter.

00:00:48: Also das ist schön jedenfalls mitzuerleben, wie die Körperspannung mehr und mehr wächst.

00:00:52: Schön, toll.

00:00:53: Und er den Kopf halten kann und genau, die Körperspannung immer mehr und mehr dazu kommt.

00:00:59: großartig und dann gut beobachten.

00:01:06: Mich nimmt ja immer Wunder, wann diese natürliche Aufspannung verloren geht.

00:01:13: Du kennst meine Theorie, dass es Immitation ist, wenn Kinder korrigiert werden von Eltern, die sagen, macht das nicht so und nicht sitzt gerade, bin gespannt.

00:01:26: Du bist Sportwissenschaftler.

00:01:29: Ich kenne dich auch als sehr sportlichen Menschen.

00:01:33: Und es hat mich bewegt auf deiner Homepage das Motto, was mich bewegt.

00:01:40: Und dann kommt ein wunderschönes Gedicht von Rainer Maria Rilke.

00:01:44: Ich ziehe dir drei Zeilen, die meiner Meinung so wunderbar passen.

00:01:49: Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt.

00:01:58: Und unsere Körperarbeit kommt auch tief von innen.

00:02:02: Wie kamst du zu Gantjenika?

00:02:06: Weil Sportwissenschaftler schauen meistens auf mich runter und sagen, es kann doch nicht sein und wir wissen es besser.

00:02:13: Ja.

00:02:14: Also ich bin eigentlich eher durch einen Zufall daran gekommen, weil meine Schwiegermutter, Kanthenikerträderin ist, in Regensburg, also ich komme aus Köln, meine Schwiegermutter kommt aus Regensburg und dann waren wir in den Ferien da und sie hat gesagt, wollte nicht mal einfach mit zum Kurs kommen.

00:02:32: Und ich darf ehrlich gestehen, trotz Sportstudium habe ich in dem Kurs gar nicht so viel verstanden.

00:02:40: Aber ich bin da rausgegangen aus dem Training und hatte das Gefühl, irgendwas hat sich enorm verändert.

00:02:45: Und ich habe wie ein Schwebegefühl.

00:02:48: Und ich habe viel vorher auch ausprobiert.

00:02:51: Yoga, Gymnastik, Mobilisationsübungen.

00:02:56: Aber ich hatte nirgendwo dieses leichte Körpergefühl.

00:03:00: Und auch da habe ich ehrlich gestehen, dass im Kurs selber ich jetzt gar nicht so das Gefühl hatte, das ist ein super cooles Training, weil ich auch wirklich nicht alles verstanden habe, worum es ging.

00:03:12: Aber daraufhin habe ich halt geguckt, was ist die Methode, habe mir ein Studio in Köln gesucht, in dem ich dann weiter trainiert habe.

00:03:20: Und je mehr ich verstanden habe, worum es geht und was die Methode von mir möchte, desto interessanter wurde das dann für mich.

00:03:28: und dann habe ich irgendwann beschlossen die Ausbildung zu machen und habe mich je mehr ich da eingetaucht bin in die Methode, immer wohler damit gefühlt, je mehr ich verstanden habe, worum es geht oder wann Sachen gemacht werden sollen und wann Sachen auch gar nicht gemacht, sondern nur gedacht werden sollen.

00:03:47: So, das ist eigentlich im Groben mein Weg gewesen.

00:03:52: Das ist eine große Herausforderung für neue Kundinnen, wenn sie nicht ein Buch gelesen haben oder Video, dass einfach die Sprache neu ist.

00:04:04: Und vielleicht können wir darüber auch reden, Jakob, weil ich kann nicht, wir können nicht Leute in die Stunde holen und das sagen, was sie schon kennen.

00:04:17: und sie in ein ganz neues Körperland führen.

00:04:21: Ich hatte gestern in meiner Lektion die Diskussion, dass ich sagte irgendwann, wenn ich meinen würde, Gesäßanspannen und Rücken in den Boden rücken, würde ich das sagen.

00:04:33: Wir wollen genau das Gegenteil.

00:04:35: Und vielleicht sagst du das meine Sprache zu... Blumig zu Bilderreich ist, wenn ich da Schmetterlinge unter den Ländenwirbeln einrichte.

00:04:50: Einen Schritt zurück zu deiner Geschichte.

00:04:54: Wie arbeitest du jetzt?

00:04:55: Wie bittest du Gantjenika an in deinem... Hast du ein eigenes Studio?

00:05:02: Genau, ich habe ein eigenes Studio, in dem ich insgesamt elf Gruppenkurse habe.

00:05:09: Pro Woche.

00:05:12: Und immer auch zu ganz unterschiedlichen Zeiten.

00:05:15: Das läuft tatsächlich auch sehr gut.

00:05:17: Nebenbei biete ich dann Einzeltrainings an und ich habe auch schon öfter erlebt, dass ich vor allem mit Männern ganz andere Sachen als Kanteniker gemacht habe.

00:05:28: Und dann gab es mal irgendwann die Situation, wo die dann irgendwie leicht angeschlagen oder kränklich waren oder so.

00:05:34: Und ich mit denen gearbeitet habe und dann gesagt habe, ja, wir können, wenn du möchtest, auch mal Kanteniker ausprobieren.

00:05:39: Und es ist mir ziemlich oft passiert, dass danach die nur noch Kanteniker machen wollten.

00:05:45: Also auch so was gibt es.

00:05:47: Großartig.

00:05:48: Vielleicht ist das der Einstieg, Männer anders abholen.

00:05:53: Wie viele Männer hast du in diesen elf Gruppenkursen?

00:05:56: Du machst live, gell?

00:05:59: Genau,

00:05:59: ich mache alles live.

00:06:00: Ich habe keine Ahnung, ich habe noch nicht mal Wlan in meinem Studio, also ich mache alles live vor Ort, weil ich auch das Coaching immer sehr schätze.

00:06:08: und ja.

00:06:11: Ich komme auch sehr gut ohne online klar.

00:06:16: In der Corona-Zeit habe ich mal einen Rückbildungskurs online gemacht, weil es sich angeboten hat.

00:06:20: Auch das hat gut funktioniert.

00:06:23: Aber ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass wenn Leute Kantine kann noch nicht so gut kennen, dass es auf jeden Fall schöner ist, einmal die vor Ort ins Thema mitteilen.

00:06:34: Das stimmt, kann ich unterschreiben.

00:06:39: Außer

00:06:39: Menschen, die sich nicht gerne berühren lassen.

00:06:42: Ich bin zuweilen fasziniert, wenn ich Menschen irgendwann im Studio habe, wenn sie genug Vertrauen gefunden haben, Livestream.

00:06:51: Bin ich oft fasziniert, wie großartig die das machen.

00:06:56: ohne direktes Coaching.

00:06:59: Und andere, die seit fünf und zwanzig Jahren zu mir kommen, die zum Teil einfach warten, bis ich vorbeikomme und sie in die Position bringe.

00:07:08: Ich habe dich unterbrochen.

00:07:09: Was wolltest du sagen?

00:07:11: Ich wollte noch an deine Frage anknüpfen.

00:07:13: Du wolltest ja wissen, wie viele Männer ich im Studio habe.

00:07:16: Also in den Gruppenkursen trainieren insgesamt acht.

00:07:21: von aber über hundert Teilnehmerinnen.

00:07:23: Also ich würde mal schätzen um die sechs, sieben, acht Prozent männlicher Anteil.

00:07:31: Ich habe allerdings jede Woche noch drei regelmäßige Einzeltrainings, wo ich mit Männern arbeite und mit denen mache ich auch mit dem einen nur Kantenika, mit den anderen beiden mal Kantenika, mal auch andere Sportübungen, Gymnastikübungen, was auch immer.

00:07:51: Also, dass es dann da... Das

00:07:52: geht ja auch, dass du hier bei der Gymnastik Übungen anreicherst mit Beckenboden und vom Boden weg.

00:08:01: Absolut.

00:08:01: Allein schon die Aufrechnung der Wirbelsäule immer wieder in den Fokus zu nehmen für alle Übungen und alle Positionen ist enorm hilfreich auch für gängige Sportübungen, auch mit den Thera-Bändern und so weiter.

00:08:16: Ist das immer ein absolutes Plus, wenn man nochmal auf die Feinheiten auch im Worthing eingeht.

00:08:22: Also es macht auf jeden Fall sehr viel.

00:08:24: Auch Handeln funktionieren wunderbar.

00:08:27: Ja.

00:08:28: Da ist natürlich live Unterrichten einfacher.

00:08:34: Ich vermisse es, dass ich in meinen Livestream-Lektionen nicht mit großen Bellen und man kann den Leuten nicht zuerst eine Einkaufsliste schicken.

00:08:43: Also da hast du eindeutig einen Heimvorteil.

00:08:47: Ja.

00:08:49: Warum ist es so herausfordernd hier?

00:08:54: Männer.

00:08:55: Ist es, weil eine ältere Frau das kreiert hat?

00:09:01: Ich

00:09:01: würde gar nicht sagen, dass so viel herausfordernd ist für Männer.

00:09:05: Ich habe auch in den Workshops immer die Erfahrung, dass es ganz viele Menschen gibt, die in dieser Überspannung sind und immer denken, ich muss was tun, um einen Output zu haben.

00:09:16: Und ich bin an.

00:09:19: nichtsdestotrotz stimmt das schon, dass oft die Männer noch ein Stück über gespannt sind oder mit der Kraft versuchen zu arbeiten, was ja auch ganz viel vom Wording her kommt, von nichts kommt, nichts ohne Fleisch, kein Preis und so weiter.

00:09:37: Und in den Workshops bin ich eigentlich die meiste Zeit damit beschäftigt, zu sagen, versucht wirklich so wenig, wenig zu machen, wie es irgendwie geht, versucht ein Prozent von dem zu machen, was ihr denkt, tun zu müssen.

00:09:52: und versucht mal wirklich nur zu denken und gar nichts zu tun.

00:09:55: Und allein das, selbst wenn es gesagt wird, ist schon nicht das Einfasste für Schiele.

00:10:01: Da gebe ich dir absolut recht, dass im Studio Frauen genauso.

00:10:07: Frauen haben sehr oft die Schultern oben umverspannt oder möchten auch mehr machen.

00:10:15: Absolut.

00:10:16: Wieso sprechen wir Frauen mit der Methode?

00:10:20: Wieso bringen wir die so viel leichter in Studio als die Männer?

00:10:25: Ich glaube tatsächlich, dass es einfach ein Thema des Beckenbodens ist, weil der Jahr gelangt zu einem Frauenteam.

00:10:34: irgendwie gemacht wurde und Männer oft gar nicht so den Bezug haben, dass der Beckenboden oder der Beckenboden Training auch wichtig für sie wäre.

00:10:43: Das impliziert, dass ganz Jenika immer noch mit Beckenboden Training gleichgestellt wird, obwohl ich... Seit zwanzig Jahren da weg gehe und sage, es ist ein Ganz-Körper-Training, bei dem der Beckenboden integriert ist und Beckenboden ohne Rest des Körpers gibt es nicht.

00:11:04: Habe ich immer noch, weil am Anfang war es natürlich das beste Thema, oder spezialisieren und da wirklich einen neuen Standard setzen im Beckenboden-Training.

00:11:14: Du findest, dass sei immer noch die M-Schwelle für die Männer.

00:11:19: Ich glaube, das ist ein Teil davon, ja.

00:11:21: Und ich weiß ganz genau, was du meinst mit dem Ganz-Körper-Training.

00:11:25: Ich sehe das auch absolut als Ganz-Körper-Training.

00:11:28: Nichtsdestotrotz wird das ja oft auch als gute Methode oder vielleicht sogar als beste Methode wahrgenommen, um Beckenboden-Training zu machen.

00:11:39: Aber genau deswegen eigentlich gerade, weil es ein Ganz-Körper-Training ist.

00:11:42: Deswegen funktioniert es auch fast mit am besten.

00:11:45: Nichtsdestotrotz.

00:11:47: habe ich das Gefühl, dass die Wahrnehmung oft noch sehr verbunden auf jeden Fall mit dem Beckenboden

00:11:57: ist.

00:11:57: Okay.

00:11:59: Müsste man anders kommunizieren, es muss ein Mann ein Buch schreiben.

00:12:05: Vielleicht, ja.

00:12:05: Da hast

00:12:06: du den Auftrag.

00:12:10: Also

00:12:10: ich wollte jedenfalls auch noch mal sagen, ich finde die Sprache übrigens nicht zu Blumig und ich habe auch das Gefühl, dass vor allem oder gerade die Bilder sowohl bei Männern als auch Frauen immer fast mit am besten funktionieren.

00:12:23: Also ich kriege darüber meistens sehr gutes Feedback, wenn ich die Bilder Sprache mehr und mehr mit einbringe ins Training.

00:12:33: Also da habe ich nicht das Gefühl, dass die Sprache zu Blumig ist.

00:12:38: Und nichtsdestotrotz, vielleicht haben auch Männer noch eher das Gefühl, ich müsste irgendwie mal richtig in Schwitzen kommen, damit ich irgendwie richtig was gemacht habe für den Körper.

00:12:52: Moment,

00:12:52: da möchte ich einhaken.

00:12:54: Ich kenne ein paar Männer, die kamen ins Training die ersten drei Male und schwitzen wie Sau und verstanden die Welt nicht mehr.

00:13:04: Und sie haben dann gesagt, wie kann es sein, dass ich nichts tue, um mehr Schwitze nach einer Stunde Handeltraining.

00:13:13: Und dann die Erklärung, dass die Aufspannung der Körper neue Verbindungen schafft.

00:13:18: Also es kann auch einfach eine neue, anders herausfordernde Erfahrung sein, die durchaus die Männer in Schwitzen bringt.

00:13:35: Das erlebe ich ziemlich oft auch mit leichtem Muskelkater.

00:13:39: Also, dass am nächsten Training gesagt wird, irgendwie habe ich Muskelkater an Muskeln, wo ich gar nicht wusste, dass ich die habe.

00:13:47: Wie wirst du dich ja auch kennen?

00:13:49: Und

00:13:49: das möchten wir ja auch.

00:13:51: Ja, natürlich.

00:13:51: Dass

00:13:52: der Mensch die ganze Schatztruhe kennenlernt, in der er lebt.

00:13:57: So oder so, die Männer, die... Die kommen ins Training und es schaffen, ins Studio zu kommen.

00:14:05: Die bleiben tatsächlich auch meistens.

00:14:07: Also die Absprungquote ist nicht geringer als bei Frauen, würde ich sagen.

00:14:13: Oder nicht höher.

00:14:15: Ja.

00:14:18: Das ist

00:14:18: toll.

00:14:19: Wie könnte man... Ich habe ganz am Anfang dann versucht Beckenboden Training für Männer.

00:14:28: In gemischten Workshops... No chance.

00:14:33: Viel zu schüchtern über prostate Probleme oder die Blase, die nachts mehrfach ausstehen möchte.

00:14:44: Und nur für Männer habe ich es auch nicht geschafft, müsste das in Männerhand von Mann zu Mann.

00:14:54: Das weiß ich gar nicht, ob ich das so beantworten kann.

00:14:59: Das könnte ausprobiert werden.

00:15:03: Du musst mir keine fertige Lösung, sondern wirklich laut denken miteinander.

00:15:08: Jetzt müsste man ausprobieren.

00:15:11: Also ausprobieren, würde ich sagen.

00:15:14: Du holst hier ganz viele Aufträge.

00:15:17: Ein Workshop nur für Männer, ein Buch für Männer.

00:15:27: Bringst du Männer dazwischen den Trainings im Alltag ein neues Bewusstsein aufzubauen?

00:15:36: Ist das gleich schwierig wie für Frauen?

00:15:39: Vielleicht aus deiner... Ja.

00:15:42: Ja, also hilft ja immer... Alltagssituationen als Beispiele zu nehmen.

00:15:50: Ich mache auch manchmal Übungen mit denen, wie sie sich anders die Hände waschen können, wie sie sich anders auf Toilette setzen können.

00:15:59: Also das baue ich jetzt, wenn ich eine Einzeltraining habe, auf jeden Fall ins Training mit ein und manchmal auch in die Gruppenkurse, wenn ich gerade denke, es ist mal wieder Zeit dafür nochmal auf den Alltag einzugehen und genau wie ihr das manchmal auch mache ich auch manchmal kleine Audios zum Fahrrad fahren oder so, dass die einfach nochmal eine Hilfe haben, die einem Alltag sich das immer wieder bewusst zu machen.

00:16:27: Ich bin ein Schnelllerner.

00:16:29: Für mich war ganz klar, dass Will in den Alltag so sitzen, so stehen, so gehen, so sprinten.

00:16:36: Und da merke ich immer wieder, da muss ich mich an der Nase nehmen, dass ich in jeder Lektion immer wieder die Assoziation mache zum Alltag, dass viele Menschen es vorgesagt brauchen.

00:16:51: Ja, das sage ich auch oft in den Kursen.

00:16:55: Ich sage dann oft, egal was für tolle Übungen ihr macht, wenn ihr das einmal die Woche eine Stunde macht, dann wird das nicht so viel Impact haben oder bei weitem nicht so viel Impact haben, wie wenn ihr die Sachen in den Alltag einbaut und immer wieder in die Aufrichtung findet.

00:17:14: Und über die Aufrichtung habe ich auch das Gefühl, sind die Männer gut greifbar, weil damit kann eigentlich jede Person, was anfangen, mit Aufrecht stehen und auch die Präsenz und die Wirkung, die dann damit einhergeht.

00:17:30: Meine Erfahrung ist, dass sich Männer damit leichter tun.

00:17:34: Frauen, sehr oft kannst du das bestätigen.

00:17:36: Frauen stehen nach der Stunde auf und sagen dann, ich fühle mich so groß, das ist so wunderbar, machen eine Abwärtsbewegung und sind wieder unten.

00:17:47: Ja, das gerne ist bestätigend.

00:17:49: Interessant.

00:17:51: Das war wahrscheinlich auch eine... Soziokulturelle Konditionierung.

00:17:56: Wie alt sind die Leute in deinem Studio?

00:17:59: Du bist, wenn ich richtig gerechnet habe, einundvierzig.

00:18:03: Sind die Leute in deinen Kunden, in deinem Alter, jünger, älter gemischt?

00:18:10: Ziemlich gemischt.

00:18:12: Wobei ich sagen würde, dass der Großteil, also die meisten, die bei mir trainieren, Frauen im Alter zwischen fünfzig und siebzig sind.

00:18:24: Also wie ähnlich, wahrscheinlich wie bei dir auch.

00:18:28: Und ich habe auch ein paar Jüngere, die so in meinem Alter oder vielleicht auch noch etwas Jünger sind, die dann vielleicht über ihre Mütter oder Familie das mitbekommen haben, dass das Training effektiv und gut funktioniert.

00:18:43: Genau.

00:18:43: Und nächstes Trotz bleibt das so der

00:18:52: Ich hatte jetzt ganz arg gehofft, dass du über deine Vorgeschichte, Sportwissenschaftler, aus dem Sport kommst, dass du Menschen ansprichst mit einer völlig anderen Motivation, dass die stärker, schneller, flexibler werden wollen.

00:19:11: Bei uns ist es Ich weiß immer noch nicht, soll ich sagen, leider so, dass die meisten Menschen erst kommen, wenn ihnen etwas weh tut.

00:19:22: Also Frauen nach Entbindungen, manchmal schon während der Schwangerschaft, das ist dann wunderbar, wenn man sie begleiten kann.

00:19:31: Kannst du jetzt ja aus der Schule plaudern?

00:19:34: Wahrscheinlich hat eine Frau bei dir trainiert während der Schwangerschaft.

00:19:40: Und jetzt hast du auch ganz genau die Stillposition mit ihr erarbeitet.

00:19:48: Und du die Trage und Tragedurchgeschichte.

00:19:52: Und sonst, abgesehen von diesem wunderbaren Anlass Kindkriegen, meistens ein Schmerz.

00:20:02: Und das hat vielleicht auch mit meiner Geschichte zu tun.

00:20:06: Ich finde es... Schade und irgendwie unverständlich, dass Prävention nach der Pandemie noch einen schlechteren Stand hat als vorher.

00:20:20: So lange die Leute denken, ihnen nichts wehtut, das heißt für viele Menschen, dass sie den Körper gar nicht spüren, so lange interessieren sie sich nicht für Feinarbeit.

00:20:33: Ist das auch deine Erfahrung?

00:20:36: Das ist erstens auch meine Erfahrung.

00:20:38: Und zweitens habe ich das Gefühl, das ist ja nicht nur im Bewegungstraining so, sondern eigentlich auch mit Ernährung.

00:20:47: Also das spiegelt sich ja nicht nur im Kanteniker wieder, sondern die Prävention wird ja hier in Westeuropa auf jeden Fall sehr vernachlässig.

00:20:57: Ich habe das Gefühl, dass in einigen asiatischen Ländern das teilweise besser gelebt wird, dieses präventive Ja.

00:21:09: Die Prävention von Krankheiten, Gesundheit.

00:21:16: Gesundheitspolitik tut auch nichts dazu.

00:21:19: Die

00:21:19: Redezeit war da und von Prävention, aber wirklich gefördert wird sie nicht.

00:21:25: Also wir haben ja auch kein richtiges Gesundheitssystem, sondern eigentlich ja ein Krankheitssystem.

00:21:30: Ja,

00:21:31: absolut.

00:21:32: Auch wenn Sie jetzt schon mal die Namen umgeändert haben in Gesundheitskassen, soweit ich das weiß.

00:21:38: Ja, bei uns auch, aber... Bei mir gibt es jedenfalls

00:21:40: Gesundheitskarte drauf und nicht mehr Krankenkassenkarte.

00:21:46: Ähm, irgendwann muss das sich seitdem so, wie es ist, doch kippen.

00:21:51: Das kann doch nicht ewig so weitergehen.

00:21:54: Ja.

00:21:55: Und ich finde, dass jetzt nach der Pandemie, die Menschen noch viel weniger bereit sind, etwas für die Gesundheit, für die Prävention... selbst zu bezahlen, außer absurde Mengen von Nahrungsmittel ergänzungen und Proteinzeug und so weiter, dass da bei uns jetzt viel mehr als früher die Frage ist, bezahlt ist die Kasse?

00:22:23: Wir arbeiten daran, weil das finde ich auch ungerecht, wenn die Kasse misst, bezahlt und das Gute nicht.

00:22:30: Und trotzdem finde ich es eine eigenartige Entwicklung, stehe ich da allein?

00:22:37: Ja, also nochmal zurück auf das asiatische Zirkum.

00:22:42: Ich meine, es gibt da Gebiete, vor allem in China, wo die Ärzte bezahlt werden, solange man gesund ist und dann sozusagen nicht mehr bezahlt werden, sobald man krank wird.

00:22:54: Und das wäre eigentlich ein viel besseres System für unsere Gesundheit.

00:22:59: Und ich glaube, es wird auch biomechanisch sehr unterschätzt, wie die Ganzkörperaufrichtung, den ganzen Stoffwechsel, die Nahrungsaufnahme und die Verarbeitung total unterstützt.

00:23:18: Die

00:23:18: Organe... Was das eigentlich

00:23:20: das Wichtigste ist.

00:23:21: Ja.

00:23:22: Erstens habe ich gelesen, dass in China das leider auch verwestlicht und verbessert wird, dieses wunderbare System.

00:23:32: den Arzt nur zu bezahlen, wenn es dir gut geht.

00:23:36: Und zweitens finde ich auch, dass diese Aufspannung, vielleicht mischen wir dafür, wissen, kurz erklären, dass wir statt negative Kettenreaktion von oben nach unten durch Druck auf die Organe aus Röhrensystem.

00:24:02: Ich habe gelernt, dass Druck auch Verfettung der Organe auslöst, dass Druck von oben Tumorgewebe fördert.

00:24:15: Für mich ist ganz offensichtlich der Einfluss von Druck nach oben aufs ganze Röhrensystem sei es Rektum, Darm, Harnröhre, Speiseröhre, Luftröhre, alles hängt zusammen.

00:24:33: und wir kehren die Idee Der Mensch ist da oben fertig und hängt dann nach unten, kehren wir um, indem wir den Menschen von unten nach oben ausrichten, konsequent in die Aufspannung.

00:24:51: Das ist neu.

00:24:54: Zurück zu dir.

00:24:55: Du sagst es, der Einfluss dieser Aufspannung auf das ganze System.

00:25:01: Genau.

00:25:03: Auch das kann ich noch mal so sagen, dass das im Sportstudium insgesamt die Aufrichtung, oder wir haben ja auch Biomechanik gemacht, aber wie überhaupt der Mensch im optimalen Sinne steht und geht, sich bewegt, das haben wir sehr wenig gemacht.

00:25:22: Also natürlich gab es sportliche Handlungen, wie beim Tennis einen Aufschlag, wie die muskuläre Kette mitarbeitet von Fuß bis zum Arm.

00:25:33: So was gab es natürlich schon, aber insgesamt, wo überhaupt der neutrale Stand ist, wie das gehen, also die Basics, die haben total gefehlt, habe ich das Gefühl.

00:25:45: Und das habe ich erst im Kanteniker gelernt, dieses von Grund auf erstmal die Basis schaffen im Körperinneren für die Aufrichtung und daraus kann alles weiter entstehen und diese Zusammenhängen.

00:26:00: Mit Aufrichtung, mit Aufspannung, Ernährung, Verdauung, dem ganzen Gesundheitsatmung, dem ganzen Körperapparat sozusagen.

00:26:12: Das habe ich im Studium eher vermisst oder im Nachhinein vermisst, weil ich damals ja auch noch nicht wusste, dass es das in dieser Ausführlichkeit und Genauigkeit auch gibt.

00:26:26: Das ist ja manchmal macht man mir den Vorwurf, es sei nicht genau genug.

00:26:31: Freut mich das sehr.

00:26:32: Hast du dich mit der gandienischen Atmung sofort anfreunden können?

00:26:38: Da erlebe ich es oft mit Männer, dass sie fragen, wann muss ich, wann atme ich ein, wann atme ich aus und was ich noch so möchten.

00:26:48: Wie war es für dich?

00:26:49: Ah, also insgesamt die... Die Atmung an sich, die Grundatmung, hatte ich das Gefühl, dass mein Körper, die sehr gut direkt angenommen hat, das Pulsieren während die Atmung unabhängig von den Pulsformen bleibt und auch von der Konzentration her, die weiter ins Fließen kommt.

00:27:11: Das hat mich auf jeden Fall herausgefordert.

00:27:17: Mittlerweile sage ich dann oft den Leuten im Training, mach doch mal einfach vier Pulse mit der Einatmung und sechs Pulse mit der Ausatmung oder so einfach nur zum Üben.

00:27:30: Jetzt gar nicht, dass das überfrachtet wird, aber einfach um zu üben, dass die Pulse unabhängig von der Atmung bleiben und das klappt meistens sehr gut.

00:27:39: Finde ich auch gut, weil der Intellekt hat einen Knöschelchen.

00:27:45: und kann abschalten.

00:27:47: Ja.

00:27:47: Und

00:27:48: sonst höre ich

00:27:49: das aber... Ja.

00:27:50: Und höre ich das aber auch oft, dass das dann vor allem am Anfang, wenn Leute jetzt noch nicht so lange Kantinikern machen, das Gefühl haben, oh, wenn ich jetzt mich darauf und darauf konzentriere, dann schlägt manchmal meinen Atem.

00:28:02: Und genau, dann darf man, glaube ich, auch immer wieder ermutigen dazu, dass das erstmal seine Zeit braucht und eins nach dem anderen und nicht alles auf einmal wollen.

00:28:11: Das ist ja auch... So ein Thema im Kanteniker, dass die Menschen immer versuchen wollen, alles direkt zu verstehen und man da manchmal so den Druck etwas rausnehmen darf.

00:28:24: Ja.

00:28:25: Und man muss auch nicht alles direkt verstehen.

00:28:27: Der Körper versteht ja eh schon mehr als wir im Kopf mitnehmen können.

00:28:32: Du hast das ganze Anfang schön geschildert, wie das war mit deiner ersten Lektion.

00:28:37: Es ist wirklich, wenn man sich auf diesen... Zauber, kommt man wieder auf Rilke, zulässt und einfach ins Fühlen geht.

00:28:48: Ja.

00:28:48: Wie siehst du deine Zukunft in der Gantjenika-Community?

00:28:55: Kannst du dir vorstellen, dass du eine lange Laufbahn damit?

00:29:03: Ja, absolut, kann ich mir das gut vorstellen.

00:29:05: Und ich hab das auch am Anfang ja schon erwähnt, dass ich das Gefühl hatte, je tiefer ich in die Methode ein... getaucht bin das nur interessanter fand ich das also mir wurde bis jetzt noch nie langweilig.

00:29:15: auch in meinen kursen wurde mir noch nie langweilig weil es immer neue optionen gibt neue bilder neue ideen zum umsetzen und dementsprechend kann ich mir das sehr gut vorstellen das auch langjährig zu machen.

00:29:31: Man hat das auch schon seit fünf, sechs Jahren und ich hatte tatsächlich noch kein einziges Training, wo ich selber auch als Trainer das Gefühl hatte, oh nee jetzt langsam ist es mir zu viel oder es reicht mir.

00:29:46: Also dementsprechend kann ich mir das sehr gut vorstellen, weil es immer neue neue Ideen gibt zum Umsetzen.

00:29:55: Und auch die alten Ideen vergisst man ja auch immer wieder.

00:29:58: Und wenn man mal wieder daran erinnert wird, durch nochmal eine Übung nachlesen, da fällt mir auf jeden Fall immer wieder neues ein sozusagen.

00:30:09: Du hast uns teilhaben lassen an einem Projekt mit Menschen, die an Multiple Sklerose erkrankt sind.

00:30:19: Und es hat mich sehr beeindruckt.

00:30:22: Auf der einen Seite eine Vereinfachung ist für mich am schwierigsten.

00:30:27: Ich möchte immer in alles gerade alles einpacken und muss mich dann immer wieder selber zügeln.

00:30:35: Und auf der anderen Seite extrem sorgfältig und filigran.

00:30:40: Magst du über das Projekt sprechen hier?

00:30:43: Ja, gerne.

00:30:45: Also ich wurde angefragt von einer Gruppe von MS-Patientinnen.

00:30:52: Selbsthilfegruppe?

00:30:54: Genau, das war eine Selbsthilfegruppe, die einmal jährlich eine Sportart oder eine Methode über einen gewissen Zeitraum kennenlernen.

00:31:04: Und dann habe ich einen Monat lang mit denen trainiert oder ich glaube sogar anderthalb Monate, sechs Einheiten haben wir dann gemacht.

00:31:13: Und dann sind die immer bei mir im Studio gekommen.

00:31:15: Eine Stunde pro Einheit?

00:31:17: Eine Stunde pro Einheit.

00:31:19: Ja, viel länger ging auch nicht, aber viel kürzer wäre auch nicht nötig gewesen.

00:31:25: Also die haben alles sehr gut durchgehalten.

00:31:27: Ich hatte auch eine Teilnehmerin im Rollstuhl dabei.

00:31:30: Auch die hat sehr gut mitgemacht und ist auch jedes Mal gekommen.

00:31:34: Und das Feedback war auf jeden Fall sehr, sehr gut.

00:31:39: Die haben ja dann noch ein Artikel geschrieben, wo man das vielleicht auch nochmal irgendwie nachlesen kann, dass die auch sehr viel verstanden haben.

00:31:48: Die haben sehr gut die Sachen auch aufgesaugt sozusagen, weil die, glaube ich, auch einfach ein intrinsisches Interesse irgendwie daran hatten.

00:31:59: Die Trainingsmethode an sich hat sehr gut funktioniert und hat auf jeden Fall nochmal Hilfen gegeben.

00:32:06: Hier und da, wie die Knochen richtig stehen sollten, wie die Aufrichtung im Alltag integriert werden kann.

00:32:16: Dann gibt es ja immer so schöne Übungen, wie das Heben von Boden, von Wasserkisten oder was auch immer sein soll.

00:32:25: Und das hat den sehr gut gefallen.

00:32:27: Also das Feedback war auf jeden Fall sehr gut.

00:32:30: Machen Sie, macht die Gruppe weiter?

00:32:32: Die Gruppe hat dann nicht weitergemacht, weil die anderweitige Verpflichtung hatten, also die waren sehr darauf beschränkt, aber ich habe zwei Teilnehmerinnen aus der Gruppe, die dann weitergemacht haben und eine kommt mal ab und an.

00:32:48: Das trägt noch, also so zu ein Dreis.

00:32:51: Da wäre jetzt Livestream doch wieder von Vorteil.

00:32:56: Das stimmt.

00:32:56: Sehr schön.

00:32:59: Dann weiterhin viel Freude mit deinem Guru.

00:33:04: Ja, danke.

00:33:04: Im Haus und ja, ich hoffe, du hast dann auch wieder mal eine gute Nachtschlaf.

00:33:13: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, trotz Übernächtigung.

00:33:18: Danke.

00:33:20: Danke auch.

00:33:21: Wunderbar, dass du in der Gantelika Community bist und sie bereicherst.

00:33:25: Danke.

00:33:26: Ich fühle mich auch sehr wohl.

00:33:27: Vielen Dank.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.