Yoga ohne Risiko: Alignment statt Überdehnung, mit Andrea Tresch
Shownotes
Yoga in Vibration – Andrea Tresch über Flow, Körperintelligenz und lebendige Ausrichtung
Andrea Tresch, Bewegungsbegleiterin seit über 30 Jahren und Gründerin von CANTIENICA® Yoga Luzern, erzählt, wie die Verbindung aus Yoga und CANTIENICA®-Methode ihre Praxis verändert hat – und warum für sie jede gute Bewegung schwingt, vibriert und von innen getragen ist.
Ein Gespräch über Körperintelligenz, Flow, Spiritualität in der Verkörperung und die Frage, wie Kraft, Leichtigkeit und Tiefe gleichzeitig entstehen können.
In dieser Folge berichtet Andrea, wie sie durch die CANTIENICA®-Ausrichtung eine innere Ordnung fand, die ihren Yoga radikal veränderte – weg von Enge und Kompensation, hin zu Durchlässigkeit, Stabilität und lebendiger Präsenz. Sie spricht über fordernde Praxis im besten Sinn, über Muskelkater an den richtigen Stellen, über Regeneration in der Menopause und darüber, warum vibrierende Zellen ein zuverlässiger Wegweiser sind. Andrea erzählt, wie sie Anfänger:innen und Fortgeschrittene gemeinsam unterrichtet, weshalb gemischte Gruppen getragen wirken, und wie Online-Lektionen oft zu mehr Fokus führen als Studio-Training. Wir sprechen über Flow, Faszien, Asana-Choreografie, Selbstmotivation und die Kunst, Menschen zu ermutigen, mutig über bisherige Grenzen hinauszugehen.
Ein inspirierender Austausch über Freude an Bewegung, innere Führung – und darüber, wie Yoga zu einem Zuhause werden kann.
Über Andrea Tresch
Bewegungsbegleiterin seit über 30 Jahren, zertifizierte CANTIENICA®-Trainerin und Gründerin von CANTIENICA® Yoga Luzern.
Andrea verbindet das präzise Alignment der CANTIENICA®-Methode mit einer kraftvollen, dynamischen Yogapraxis, die Flow, Stabilität und geschmeidige Faszien fördert. Ihr Unterricht zeichnet sich durch Vibration, Klarheit und eine spürbare innere Ordnung aus – eine Praxis, die Menschen darin unterstützt, sich aufzurichten, zu regenerieren und neue Kraftquellen zu entdecken.
Sie unterrichtet im Studio Luzern, im Livestream und via Zoom und bietet zusätzlich ihren Onlinekurs CANTIENICA® in Yoga Flow an. Website: https://www.cantienicayoga.ch/
CANTIENICA® Körper in Evolution ist anatomisch präzises Training für Aufrichtung, Kraft und Schmerzfreiheit – von innen nach außen. Du lernst, deinen Körper so zu bewegen, wie er von Natur aus gedacht ist: effizient, leicht und kraftvoll. Dein Körper versteht schnell, was ihm guttut – und antwortet mit Leichtigkeit.
Links:
- CANTIENICA®-Methode: https://cantienica.com
- Ausbildungen: https://cantienica.com/ausbildung
- Studio Zürich: https://cantienica.com/studiozuerich
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Transkript anzeigen
00:00:02: Andrea Thresch, Wegbegleiterin über dreißig Jahre, mehr als dreißig Jahre.
00:00:10: Schön, dass du da bist.
00:00:12: Ja, ich freue mich auch sehr, danke.
00:00:16: Ist Yoga gut, nur weil es schon so alt ist?
00:00:20: Ich würde das Argument immer zu Yoga oder Tai Chi und Chigung.
00:00:26: Aber es ist doch schon so alt.
00:00:32: Ich denke, die Essenz des Yoga, das ist das, was bleibt und hält und irgendwie eine Sehnsucht oder ein Verlangen danach ist.
00:00:40: Aber wie der Yoga weitergegeben wurde, ist es sicher wichtig, dass er sich in die neue Zeit einpasst oder adaptiert.
00:00:50: Und was
00:00:51: ist die Essenz des Yoga?
00:00:54: Ich denke, die Essenz für mich, ich glaube, das ist auch unterschiedlich.
00:00:58: Wichtig ist die Essenz des Yoga.
00:01:01: dass ich ein Handwerkszeug habe für mein Leben, alles Situationen im Leben meistern zu können.
00:01:12: Ich zitiere
00:01:13: dich aus deiner Selbstdarstellung von deiner Homepage.
00:01:17: Gelebte Spiritualität.
00:01:20: Gelebte Spiritualität im Alltag ist Bewusstheit, Freude, Toleranz, Respekt oder einfach Liebe.
00:01:30: Ja, schön.
00:01:33: Ja, genau.
00:01:33: Ist das die Essenz für dich?
00:01:36: Ist die Essenz für mich, könnte man so sagen, ja.
00:01:40: Und natürlich, ein großer Teil ist ja die Körperarbeit dabei.
00:01:44: Sich im Körper zu Hause fühlen.
00:01:46: Das nenne ich auch Verkörper, das spielt Spiritualität.
00:01:50: Also das Verkörpern.
00:01:53: dass im Leben stehen mit all denen, was es mir auf einem Weg präsentiert.
00:01:59: Da
00:02:00: bin ich vollkommen einverstanden und das wäre auch eine Diskussion.
00:02:06: Wie können wir Leute für Wahrnehmung des eigenen Körpers für Spüren begeistern?
00:02:13: Weil da finde ich schon... liegt im Moment vieles im Argen, entweder oder, entweder man spürt und meditiert oder man ist gehetzt im Alltag.
00:02:32: Du kombinierst Yoga mit ganz jenem Körper in Evolution.
00:02:38: Wie kam das?
00:02:40: Das kam natürlich, weil ich die vor ja mit einundzwanzig kennengelernt habe und er wusste, ich möchte mit dir irgendwie in diese Bewegungsbranche einsteigen.
00:02:49: Ich habe mich immer schon sehr gerne bewegt.
00:02:51: und mit dem Moment, wo ich dann mit jen Verbindung kam und mit dem Kantjenikermethode, das unterrichten durfte und einfach da in mir eine Weisheit fand, in mir eine Ein Wegweiser fand zu der Körperintelligenz, zu einem schönen, leichten Bewegen, zur Schmerzfreiheit, das wollte ich einfach nicht mehr hergeben.
00:03:15: Und mit diesem Wissen, dass ich von dir lernen durfte oder auch in mir erwecken durfte, erinnern durfte, weil irgendwie alles ja schon da ist, konnte ich dann all meine Erfahrungen, die ich machte mit anderen Bewegungsformen, einfach so anreichen, dass es für mich, für meinen Körper, passte.
00:03:33: Und so kam der Yoga zu mir, weil irgendwie der Suche nach etwas Neuem, nach anderen Bewegungsformen, auch nach Spielitualität.
00:03:41: Und ich wusste dann schnell oder auch natürlich durch dich, durch deine Motivation, durch meinen Schubsen, deinen Schubsen, hey, verbinde das, die Kantjenika-Methode, mit der Asuna-Praxis, mit der Pranayama-Praxis.
00:03:56: Und das war für mich einfach so, genau, ja, da weiß ich, da bin ich zu Hause, da finde ich, meinen Yoga, meine Praxis, die für meinen Körper passend ist und wo ich mich aufgehoben fühle und zugeschaut habe, dass ich natürlich dann das auch unterrichtete und das großen Amtklang fand.
00:04:15: Jetzt ist dein Yoga ein sehr kraftvoller Yoga, weil er muss dir dich ausstaffieren, zu klettern, tauchen, sogar Abnoe tauchen.
00:04:29: Was gibt dir?
00:04:33: Yoga, was ist für dich guter Yoga?
00:04:35: Weil wenn ich so rumschau, du machst einen sehr kraftvollen, sehr schnellen Yoga, der mich am Anfang überforderte.
00:04:45: Ich müsste es jetzt mit fünfundsiebzig wieder mal probieren.
00:04:47: Ich bin Reaktion schneller geworden.
00:04:50: Mein Körper ist nicht mehr ein Angstkörper, der mich vor allem schützen will.
00:04:56: Muss ich mal wieder probieren.
00:04:58: Was gibt dir, wie definierst du, guten Yoga?
00:05:01: Zwischendurch, wenn ich mal in einem Wellness Hotel bin oder so und da in eine Yoga-Klasse gehe, langweilig mich.
00:05:13: Meistens.
00:05:16: Und eben bei dir bin ich dann eher überfordert.
00:05:21: Ich glaube, was für mich, was es für mich spannend macht, ist natürlich mich auch zu fordern, raus und dein Körper zu fordern, an Grenz zu gehen, wo es auch unbequem wird.
00:05:33: und nicht so unbequem, dass es mir körperlich umgepickt wird, weil ich irgendwo stauche, drücke, presse, was eng mache, sondern weil ich tiefer rein... Gehe in Bewegungen.
00:05:43: Das
00:05:44: kann ich eins zu eins über mein Luppenrheineskantjeniger auch sagen.
00:05:50: Total.
00:05:50: Ich habe heute Muskelkater in den Hüftmuskeln, Gesäßmuskeln und im Psoas, das es knallt.
00:05:58: Ich glaube, die Leidenschaft teilen wir.
00:06:01: Jedes Mal, wenn wir trainieren, muss es sich lohnen, möchten wir im guten Grenzen ausloten.
00:06:09: Loten statt abgeben, herausfordern und weiterkommen.
00:06:14: Was ist guter Yoga?
00:06:16: Wie kann Yoga das?
00:06:20: Wenn ich mich in den Stellungen ... Yoga-Asanas sind anspruchsvoll für den Körper.
00:06:26: Die Grund-Asanas.
00:06:27: Viel Asymetrien sind anspruchsvoll.
00:06:30: Wenn ich mich aber da hineinbewegen kann und ... mich in dieser Haltung ausdehnen kann, wenn ich Stabilität erfahre, wenn ich Durchlässigkeit erfahre, wenn ich Innerenhalt erfahre, wenn ich eine Schwingung, Vibration erfahre, wenn ich eine Freude erfahre oder auch einen superklaren Fokus, wenn sich die Bewegung in sich ausdehnt, wenn sie lebendig ist, wenn sie, ja, vibriert, wenn sie bringt.
00:06:58: Was du so schön sagst mit die Zellen singen, die Muskeln.
00:07:03: Alles ist einfach in Vibration.
00:07:06: Und das ist für mich ein guter Yoga, wenn es durchschnittlässig ist.
00:07:09: Ich erfahre oft, wenn ich Yoga praktiziere, mit Wordings anderen Anleitungen, dass es mich dicht macht, eng macht, dass es irgendwie mich staucht, vielleicht, oder ich ausharre in einer Stellung.
00:07:20: Und ich glaube, das zeitgemäße ist oder für mich angewandt oder eben verkörpert, wenn es eben in dieser Vibration, in dieser Schwingung bleibt, wo es kein Ende gibt und kein Anfang.
00:07:33: Die Ausrichtung, also bei mir die, die, die Alleinwende, der Kantienikamethode, die Orientierung bietet.
00:07:41: Und da kann ich alles ausführen, dass es mir dient.
00:07:45: Oft bringen mich ja auch Yoga, Asanas an, Körperregionen, die vielleicht verspannt sind, die vielleicht, wo Muskulatur vielleicht auch verkümmert ist.
00:07:53: Und über die Körperillintelligenz, sehe, spüre ich erfahrlich, was dann dazu tun ist.
00:07:59: Und ich spüre immer eine Lebendigkeit, eine Durchlässigkeit, eine Bewegung, ein Ja.
00:08:05: Mein Körper sagt mir, Ja, bleib oder mein Körper sagt mir, jetzt geh wieder raus.
00:08:10: Und ich glaube, das ist verkörpert.
00:08:13: Das ist die Qualität, weil sich die Lebendigkeit, weil sich das Licht zeigt, weil alles vibriert und funkelt.
00:08:20: Und das bringt mich immer, immer wieder zu... Zum Alignment der Kantjenigamethode.
00:08:26: Da habe ich meine, in ihrer Ordnung, da habe ich meine Wegweise.
00:08:30: Da fühle ich mich sicher und zu Hause.
00:08:33: Und was für ein Geschenk?
00:08:37: Kann das
00:08:38: jeder
00:08:39: Mensch lernen?
00:08:40: oder anders gefragt, wie unterrichtest du?
00:08:43: Fortgeschrittene, Anfänger, alles in einem Topf oder bringst du den Leuten zuerst grundlegende ... Die Grundgesetze der Gantjenigamethode bei, wie geht das praktisch?
00:08:58: Ich bin ein bisschen ungedlotig.
00:09:01: Wie du.
00:09:03: Also ich mag Waren.
00:09:05: Wenn sie Neulinge in Klassen rein schlüpfen, die schon, wo schon geübte drin sind, weil die tragen das mit, die verstehen das wording und die tragen das mit und das strahlt sich einfach auch über die Haltung der anderen Teilnehmenden.
00:09:18: Vertragung.
00:09:19: Sie
00:09:19: übertragen.
00:09:20: Genau.
00:09:20: Und gleichzeitig bekommen natürlich alle dieses erste Mal in Kontakt haben mit der Methode eine Einführung in die Methode.
00:09:27: Super toll ist es, wenn Sie zuerst ein paar Lektionen kanntjeniger Training praktizieren, weil die dann einfach mit den Basics, mit den Wordings noch mehr vertraut sind.
00:09:36: Und dann in die Yoga-Klassen fließen.
00:09:41: Für mich ist es einfach Moment noch ein Anliegen, dass ich den Yoga auch für mich nutze, um auch wirklich fit zu sein.
00:09:47: Ich möchte kraftvoll mich bewegen können.
00:09:49: Ich möchte mich dynamisch bewegen können.
00:09:51: Ich möchte, dass mein Faschensystem geschmeidig ist.
00:09:54: Ich möchte herausfordernde Asern ausüben.
00:09:56: Das ist nicht immer gleich.
00:09:58: Es verändert sich auch.
00:09:59: Es wird ruhiger und sanfter.
00:10:01: Aber ich finde es natürlich super schön, dass ich das kombinieren kann, eben mit Kantenika Trainingslektion oder mit dann ein bisschen kraftvollere Yoga-Lektionen.
00:10:11: Und so haben unsere Teilnehmerinnen dann eben die Wahl und können auch beides nutzen.
00:10:16: Ganz viele Schülerinnen nutzen auch beides.
00:10:20: Das ganze Angebot.
00:10:22: Hast du eine ganz persönliche Hierarchie für das, was der Mensch braucht für die Fitness?
00:10:27: Ist es Ausdauerkraft, Beweglichkeit, Reaktionsfähigkeit, in welcher Reihenfolge würdest du das?
00:10:37: Nein, alles
00:10:38: bleibt wichtig.
00:10:41: Also jetzt mit in meinem Alter sagt heißt immer Kraft, Kraft, Kraft ist ganz, ganz wichtig.
00:10:46: Ich glaube, dass ich mir das über die Jahre, wie ich praktiziere, wie ich mich bewege, wie ich mit dem Rad unterwegs bin, habe ich einfach wirklich eine gute Grundkraft, dass ich für mich sehr kraftvoll in meinem Körper, was sich bei mir mehr zeigt, ist einfach mehr die Ruhephasen, wie ich brauche, mehr Ruhephasen, auch für Regeneration.
00:11:07: Du sprichst über
00:11:10: Anfang
00:11:11: Mitte, Menopause.
00:11:13: Ja,
00:11:14: Menopause.
00:11:15: Ich übersalte.
00:11:17: Menopause.
00:11:17: Ja, genau.
00:11:20: Ich gewöne mich sehr, sehr, sehr schwer daran, dass ich auch mehr Pausen brauche, dass ich für die Regeneration länger brauche.
00:11:31: Ich finde es immer noch schwer verständlich.
00:11:38: Die Überheblichkeit, die Ungeduld.
00:11:40: Woher du sagst, Ungeduld, und du kennst meine Ansicht, Ungeduld kann eine wunderbare Qualität sein, weil man die Dinge schneller lernt.
00:11:51: Ich habe von dir damals beim Erarbeiten des Kantjeniker Coaching Die ultimative Geduld gelernt.
00:12:02: Ich habe dir zugeschaut, du warst früher Floristin und wie du dann mit Blumen umgingst, mit Gräsern, mit Pflanzen, mit einem trockenen Holzast und jeden und die in allem die Schönheit gesehen.
00:12:23: und dann habe ich dir zugeschaut, wie du mit Menschen umgehst und du machst das mit Menschen genauso.
00:12:31: Eine schöne Rose, was für eine schöne Sonnenblume ist das schönste Gänseblümchen der Welt und das hat mir so viel über eine Gefühlebene, mich schüchzt, Menschen schüchzt, eine Person, ich habe da so viel gelernt von dir und finde bis auf den heutigen Tag, du bist in Sachen Motivation, das non plus soll tragen.
00:12:59: Was motiviert dich?
00:13:02: Mich motiviert, wenn Schülerinnen zur Lektion kommen und ich sie beobachte.
00:13:13: Und wenn sie danach nach der Lektion, wie sie rausgehen, das sind einfach ... Noch schönere Rosen, noch
00:13:18: schönere Personen.
00:13:20: Das ist einfach,
00:13:21: wie sie sich auf diese vielen Ebenen dann auch, das ist der Strahlen, diese innere Aufrichtung, die Durchlässigkeit, die sich stabilität.
00:13:31: Ich habe ja auch viele Schülerinnen.
00:13:37: Ich bin dann so stolz auf die Frauen, wie schön die sich bewegen, wie kraftvoll, wie geschmeidig.
00:13:43: Und das finde ich schon.
00:13:45: Es ist einfach ein Riesengeschenk.
00:13:47: Es ist ein Jungbrunnen und er möchte die Gleichhaltrigen schütteln.
00:13:53: Ich möchte meine Gleichhaltrigen schütteln.
00:13:56: Ich darf nicht.
00:13:57: Wie viele Stunden ... Also du unterrichtest in deinem schönen Studio in Luzfern.
00:14:04: Du hast einen Gandjenika Baustein, Gandjenika in Yoga kreiert, in Selbstverantwortung und führst du die Kurse durch.
00:14:18: Wie auch Refrescher, wie viele Unterrichtest du im Studio, wie viele Stunden?
00:14:25: Ich unterrichte... Acht Fickselektionen die Woche.
00:14:31: Wobei das super schön ist, wo wir mich unterrichten, Kantjenica in Yoga.
00:14:36: Das sind da neunzig Minuten, das Kantjenica Training, so wie ich das nenne, ist.
00:14:40: Sechzig Minuten.
00:14:42: Und neu habe ich eine Kantjenica Krafttrainingsektion.
00:14:48: Die kommt super gut an, tut mir auch richtig gut.
00:14:51: Mit dieser Sorgfalt, mit dieser schönen inneren Ausrichtung, dann mit leichtem Gewicht oder mit Gewichten zu arbeiten, macht total Freude.
00:15:00: Handeln,
00:15:01: Langhandeln oder Dambels?
00:15:04: Nein,
00:15:04: nein, nein.
00:15:05: Ich beginne jetzt mal ganz einfach mit Handeln und Widerstandspendern.
00:15:11: Und du hast
00:15:14: angestellt mit der Mitarbeiterin?
00:15:16: Ich habe zwei Mitarbeiterinnen und die haben, also die Lena macht das Kantjenica, die Rückbildungstraining macht sie sehr, sehr liebevoll, sehr kompetent.
00:15:26: Natascha auch noch, die auch noch mich mit Yoga und Kantjenica Training unterricht.
00:15:30: Und das Schöne ist hier in diesem, meinen Räumen ist einfach der Geist, der Kantjenica Methode, der fließt durch alles, was wir machen.
00:15:39: Und das ist, das ist...
00:15:40: Ja, ist ja auch unser Wunsch, weil ich finde es auch das perfekte Wartungsprogramm.
00:15:47: Für
00:15:48: Einsteiger, die gerne wissen möchten, was es auch sich hat, hast du einen Online-Kurs kreiert.
00:15:57: Magst du den beschreiben?
00:15:59: Ja, gerne.
00:16:00: Ich habe einen Online-Kurs, ich habe hier keinen Yoga kreiert, wo ich in einem Einführungsvideo ... das Alignment, die Ausricht und die Basics der Kantinenika-Methode erkläre und wie ich sie verbinde in der Yoga-Praxis.
00:16:15: Dann gibt es eine Basic-Elektion, wo eben diese Prinzipien erfahren werden können, wie kann ich sie bewusst.
00:16:25: aktivieren im Körper, trainieren, verstehen, finden auch im Körper, um dann in den drei Programmen, ein Abendprogramm, ein Morgenprogramm und auch den Sonnengruß dann dazu nutzen.
00:16:39: Du hast im Titel deines Online-Kurses das Wort Flow und ich kenne dich und deine Arbeit und habe auch Yoga mit dir probiert und Flow ist wirklich eine deiner großen Qualitäten.
00:16:53: Wie beschreibst du das für die Zuhörer in einem?
00:16:57: Ja, ich unterrichte gerne in Flow, das heißt, dass die Ausrichtung der Cantinica Methode in allen Bewegungen einfach gelebt wird.
00:17:08: Das heißt, dass wir in Stellungen noch tiefer in Position reinfinden, vielleicht noch mehr in die Stärkung oder in das Ausdehnen und dann in die nächste Bewegung hineinfließen können.
00:17:20: Und eben diese Grundprinzipien immer mitnehmen können, damit sie sich möglichst schnell und einfach und logisch auch in den Alltag hineinleben können.
00:17:29: Dass es keine Rolle spielt, ob ich jetzt auf der Yoga-Matte, Yoga-Ansanas praktiziere oder ob ich dann eben ... von A nach B gehe, ob ich wandern gehe, dass es einfach in mir so ganz logisch aktiviert ist, diese innere Weisheit, diese innere Auf- und Ausrichtung.
00:17:49: Die ja auch motiviert und die Menschen mitträgt an und über die vermeintlichen Grenzen.
00:18:00: Absolut, genau.
00:18:03: Kann, wer kann... mit deinem Online-Kurs arbeiten.
00:18:15: Kann ein absoluter Anfänger in Gandjenika und in Yoga damit anfangen, kann jemand, der schon viel weiß von Gandjenika und herausfinden möchte, ob Yoga
00:18:32: passt.
00:18:34: Kann ein routinierter Yogi, der keine Ahnung hat von Gantjenica, für wen ist dein Online-Kurs?
00:18:43: Ich glaube, für alle Lust haben, auf neue Körperfahrungen mal den Yoga vielleicht anders zu betrachten.
00:18:53: Sich einlassen können auf diese feinen Details.
00:18:59: Ja, wenn der Körper gesund ist und einigermaßen fit und eine... einigermaßen gute Grundbewilligkeit da ist, dann geht das sicher ganz hervorragend.
00:19:07: Wenn große Beschwerden da sind, dann lohnt es sich direkt Kontakt zu jemandem aufzunehmen, der Cantinikan Yoga unterrichtet, weil man das Programm natürlich super schön auch vereinfachen kann.
00:19:19: Aber ich möchte auch aufzeigen, dass es ja möglich ist, relativ schnell auch anspruchsvolle Bewegungen machen zu können, wenn ich weiß wie.
00:19:31: Ja.
00:19:32: Also entweder zu dir im Luzern, ins Live-Training, du machst auch Live-Stream, du machst auch viel via Zoom, glaube ich, oder hast du ein anderes Programm?
00:19:47: Oder einsteig... Entschuldigung?
00:19:51: Es sind alle Lektionen via Zoom im Live-Stream.
00:19:54: Das ist immer noch sehr gefragt bei uns.
00:19:58: Ich glaube generell, was sagst du, wenn Leute sagen, So, ich finde, es ist eine Supermöglichkeit, gut mitzutrainieren.
00:20:10: Ich finde, wir haben ja auch einen Selbstcoaching entwickelt, das wunderbar funktioniert über Zoom, wo die Leute zu Hause selber spüren können, ob die Position stimmt oder nicht.
00:20:24: Wir arbeiten viel mit Bildern.
00:20:26: Ich finde einzig für Extremtaktile oder extrem visuelle Typen ist Liveunterricht besser geeignet.
00:20:38: Ich finde manchmal, dass Menschen zu Hause auf sich selbst gestellt, konzentrierter arbeiten als im Studio, wo man doch immer schaut, wie machen es die anderen?
00:20:48: Wie siehst du das?
00:20:50: Ja, ich bin auch immer wieder erstaunt, was für Erfolgserlebnisse Menschen haben die zu Hause praktizieren.
00:20:57: Wie fokussiert sie?
00:20:59: Wenn
00:20:59: sie dann mal vorbeikommen.
00:21:00: Ja, ja.
00:21:02: Wir hatten auch einmal eine Rückbildung, die Zehn Lektion und auch da, wie sie waren erstaunt, wie viel die Frauen und Jungen Mütter profitieren konnten von der Rückbildung online.
00:21:16: Also großartig.
00:21:17: Es ist so viel möglich.
00:21:18: Ich
00:21:19: kann das bestätigen mit meinen Skoliosekursen.
00:21:22: Ich finde die online besser als live, weil die Leute so bei sich sind und sich mit der eigenen Geschichte.
00:21:34: und bei Frauen nach Entbindungen in der Rückbildung ist das ja auch so.
00:21:40: Jene hat ihre eigene Geschichte.
00:21:44: Ich merke es ist herausfordernd, wenn ... jemand ganz anderes Grundkonzept im Körper verankert hat.
00:21:51: Ein angelerntes Konzept, wo der Beckenstand so gänzlich anders ist, wo ich dann sehr über den Bildschirm, also ja, das Becken wird so gekippt und die Füße ganz anders, wo ich dann auf die Aufspannung der Wirbelsäule in diesen Flachrücken, dann finde ich, ist es... Wirklich eine große Herausforderung, weil es über das Coaching natürlich über die Hände, diese neuen Erfahrungen für diese Schülerinnen leichter sein kann oder direkter sein kann.
00:22:22: Ja.
00:22:25: Ja, schön.
00:22:26: Also, dreißig Jahre wirst du mich wahrscheinlich nicht begleiten.
00:22:33: Aber ich hoffe, dass du deinen Joga und dein Gantjeniger noch.
00:22:41: Ja,
00:22:42: genau.
00:22:43: Ich danke dir für die Unterfoulette Zeit und dass du so intensiv dabei bist.
00:22:49: Danke dir, liebe Benita, fürs immer wieder noch tiefer und weitergehen und uns all die Trainerinnen so ja immer wieder beschenken mit neuen Impulsen.
00:23:00: Danke dir.
00:23:02: Ich wäre nirgends, wenn ihr nicht mitkommen würdet.
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